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Neueste Meldungen

Stadt Zwettl: "Tabula Rasa" im historischen Stadtkern? Landstraße 46-50, 16.10.2019

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Stadt Zwettl vor "Tabula Rasa" im historischen Stadtkern? Schutzzone ohne Altbauschutz! Umwidmung soll am 22.10. durchgepeitscht werden!

Initiative Denkmalschutz: Gemeinderatsbeschluss droht zur Abstimmungsfarce zu verkommen. Keine Beratung über abgegebene Stellungnahmen mehr vorgesehen!

Gänserndorf Wien (OTS) - Ein großes, Maßstab sprengendes Neubauprojekt der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV) soll anstelle von sieben Altbauten in der Landstraße 46-50 entstehen.

Einwendungen der Bürger egal, weil schon alles abgesprochen?

Die öffentliche Auflage des Bebauungsplan-Entwurfs endet heute, doch die Beratungen der politischen Gremien sind schon abgeschlossen (letzte/r Ausschuss Stadtentwicklung, 29.8.; Stadtratssitzung 8.10.). Somit können die Stellungnahmen der Bürger und der Initiative Denkmalschutz (heute eingebracht) nicht mehr beratschlagt werden.

Gänserndorf Initiative Denkmalschutz fordert Gemeinderatssitzung-Verschiebung

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St. Pölten Stadt: Abriss Arbeiterwohnhaus Kardinal Franz König-Platz - Schwerer Verlust für Stadtbild, 4.10.2019

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Initiative Denkmalschutz: Abriss des Arbeiterwohnhauses in St. Pölten – Schwerer Verlust für historisches Stadtbild. In wenigen Tagen ist die „Eierspeisburg“ am Kardinal Franz König-Platz endgültig Geschichte.


Vom 1907 von der Stadt St. Pölten erbauten, großen, späthistoristischen, markant am Kardinal Franz König-Platz gelegenen Eckwohnhaus mit Arbeiterwohnungen wird dieser Tage die Stadtbild prägende Straßenfassade abgerissen (Neugebäudeplatz 5, Ecke Rennbahnstraße 18). Erstaunlich, welches für das St. Pöltner Stadtbild so wichtige historische Gebäude (mit seinen Risaliten, überhöhten Dreiecksgiebeln, attikaartigen Aufbauten sowie zahlreichen kleinen Ecktürmchen) nun endgültig verschwindet. In Wien wäre dieses Objekt – egal ob in einer Schutzzone gelegen oder nicht - mit Sicherheit als Erhaltenswert eingestuft worden und hätte (grundsätzlich) erhalten werden müssen, nicht so in St. Pölten. Die Initiative Denkmalschutz unterstützt die überparteiliche Bürgerplattform Pro St. Pölten, die vor der „Eierspeisburg“ im September letzten Jahres für deren Erhaltung demonstriert hat, in ihren Bemühungen das St. Pöltner Kulturerbe zu bewahren (http://www.buergerplattformprostp.at).

Initiative Denkmalschutz: Großzügige Schutzzonenwidmungen in St. Pölten ein Gebot der Stunde

Nach dem bedauerlichen Verlust der 1885/86 im Neorenaissance-Stil erbauten Maderna-Villa 2010 in der Josefstraße 2 (während eines laufenden Unterschutzstellungsverfahrens durch das Bundesdenkmalamt(!) abgerissen), dem Abbruch des wertvollen, 1898 erbauten ehem. „Hotel Bahnhof“, einem neoklassizistischen Gründerzeithauses am Bahnhofplatz 14 im Jahr 2011 oder dem Abriss des im Kern auf das 17. Jh. zurückgehende, biedermeierlich fassadierten „Kohn-Hauses“ in der Linzer Straße 20 im letzten Jahr, ist es nun dringend an der Zeit, dass umfassende Schutzzonenverordnungen seitens der Stadt St. Pölten erlassen werden. Ansonsten kann die Stadt St. Pölten nur durch den Erwerb von Gebäuden diese kurzfristig vor dem Abbruch bewahren (wie seitens der Stadt St. Pölten 2018 beim „Rotkreuz“-Haus, der ehem. Villa Schatzl in der Julius-Raab-Promenade 16 dankenswerter Weise geschehen). Erfreulicherweise gibt es mittlerweile eine Bausperre für einen großen Teil der Innenstadt, um in Folge eine solche Schutzzone zu widmen, doch ebenso dringlich sind künftige Schutzzonen auch außerhalb des Stadtzentrums. So scheinen die beiden 1903 erbauten, erhaltenswerten historistischen Villen in der Maria Theresia-Straße 12 und der Dr. Theodor Körner-Straße 1 (Ecke Johann Gasser-Straße 18) auf Grund der Jahre langen Vernachlässigung ebenso vom Abbruch bedroht.
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Causa Chorherr und Heumarkt-Hochhaus Flächenwidmung: Alle Geldflüsse seit 2008 untersuchen! 24.9.2019

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Causa Chorherr und Heumarkt-Hochhaus Flächenwidmung: "Alle Spenden- und Geldflüsse seit 2008 sind zu untersuchen!"

Initiative Denkmalschutz: Die seltsamen Vorgänge um das Areal Wiener Eislaufverein - Hotel InterContinental begannen bereits 2008 mit einer "sinnlosen" Bausperre

OÖ Wien (OTS) - Am 8. Mai 2008 wurde vom Gemeinderat über das Areal des Eislaufvereins eine Bausperre gemäß § 8 Abs. 2 Bauordnung verhängt (Plan Nr. 7886), als Reaktion auf die drei Monate zuvor publik gewordenen Verkaufsabsichten des Stadterweiterungsfonds. Dieser hatte behauptet, "dass es dort zu einer Umwidmung kommen kann, und dass man dort auch Hochhäuser wird errichten können". Heftige Proteste von Anhängern des Wiener Eislauf-Vereins (WEV) versuchte man mit einer dreijährigen Bausperre zu beschwichtigen und vorzutäuschen, dass damit u. a. solche "unerwünschten Bauführungen" unterbunden würden. Der Eislaufplatz durfte allerdings schon damals nicht bebaut werden, und der damalige Stadtrat für Stadtentwicklung Rudi Schicker meinte, "es wäre undenkbar, an dieser Stelle Hochhäuser zu errichten", schließlich liege das Areal "am Rande des Weltkulturerbes" (Protokoll der Gemeinderatssitzung 29.2.2008). Insidern musste aus all diesen Umständen schon damals klar sein, dass ein neuer Bebauungsplan vor allem der Ermöglichung einer Höherzonung des Areals dienen würde.

Bausperre-Ziel: Verkaufspreis drücken, um Gewinn zu erhöhen?

Im Jahr 2013 rügte der Rechnungshof in seinem Bericht zum Wiener Stadterweiterungsfonds den zu geringen Verkaufserlös. Als oberstes Organ des Fonds begründete das Bundesministerium für Inneres dies u. a. mit der Bausperre (S.49). Daher stellt sich die Frage: welchen Sinn hatte diese Bausperre (lief ohne erfolgter Umwidmung 2011 aus), außer dadurch einen Minderwert vorzutäuschen, wogegen es in Wahrheit zu einer Aufwertung durch die 2017 beschlossene, zuvor von der Stadt Wien dezidiert ausgeschlossene Höherwidmung des Areals und damit zur Gefährdung des UNESCO Weltkulturerbes kam ("Rote Liste")? Geschah dies alles nur, um die seit langem angepeilte Gewinnmaximierung auf Kosten des WEV und der Allgemeinheit zu ermöglichen?

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Abriss Hugogasse 8: Ein Jahr Bauordnungsnovelle Wien – und schon wirkungslos? 2.8.2019

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Initiative Denkmalschutz: Ein Jahr Bauordnungsnovelle Wien – und schon wirkungslos?
Wertvolles Gründerzeithaus in Simmering wurde dieser Tage abgerissen.


1110 Das strenghistoristische Gründerzeithaus in der Hugogasse 8 im 11. Bezirk wurde soeben dem Erdboden gleichgemacht. Das gut erhaltene einstöckige Gebäude - außerhalb einer Schutzzone gelegen - zeichnete sich durch eine ausgesprochen dekorative Fassadengestaltung im Neorenaissance-Stil aus und besaß einen Verandavorbau zur Braunhubergasse 8. Es wird auch im Dehio-Handbuch des Bundesdenkmalamtes entsprechend gewürdigt.* Seit der Gültigkeit der neuen Bauordnung im Frühsommer letzten Jahres sind jetzt auch Gebäude außerhalb von Schutzzonen grundsätzlich vor Abbruch geschützt, wenn sie vor 1945 erbaut wurden und von der Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadterhaltung) als erhaltenswert eingestuft werden. Das augenscheinlich in einem sehr guten Zustand befindliche Haus Hugogasse 8 machte schon zwei Jahre einen leerstehenden Eindruck, doch zeigte man offensichtlich keine Eile mit dem Abriss zu beginnen und ließ erstaunlicherweise das Inkrafttreten der Bauordungsnovelle letzten Sommer vorüberstreichen.

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Abriss Brauerei Guggenthal - ein systemischer Frevel im Denkmalschutzgesetz!, Montag, 17. Juni 2019

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Initiative Denkmalschutz: Abriss Brauerei Guggenthal bei Salzburg - Ein systemischer Frevel im Denkmalschutzgesetz!

Abbruch nach Großbrand im Juni letzten Jahres scheint jetzt fix. Bundesverwaltungsgericht hat letzten Einspruch abgewiesen. Denkmalschutzgesetz braucht Novellierung!

Hallein

Wien (OTS) - Viel zu leicht dürfen nach Unglücksfällen historische Gebäude in Österreich abgerissen werden. Ob Wasserschäden im Winter oder Brände im Sommer, die Ursachen für schwere Schäden an denkmalgeschützten Objekten können vielfältig sein. Mit großer Sorge beobachtet unser Verein seit langem, wie rasch aus solchen Unglücksfällen Vorteile für Immobilienentwicklungen gezogen werden können. Zwar wurde bereits Brandstiftung wenige Wochen nach dem Feuer beim Brauereigebäude Guggenthal (Gemeinde Koppl) bestätigt, doch ohne Ausforschung der Schuldigen kann das Bundesdenkmalamt keinen Wiederaufbau erzwingen (vgl. § 36 Abs. 1 Denkmalschutzgesetz).

Ende des Anreizsystems für Unglücksfälle!

Ob diese Unglücke zufällig, fahrlässig oder absichtlich geschehen, keinesfalls dürfen sich daraus Vorteile ziehen lassen. Ein Wiederaufbau in gleicher Form, egal wie viel historische Bausubstanz zerstört wurde, wäre wohl die effektivste Präventionsmaßnahme. Wir sind fest davon überzeugt, dass z.B. eine solche Maßnahme in Hinkunft viele Unglücksfälle verhindert. Im Gegensatz zum Naturschutzbund, der den Abriss bekämpfte, bleibt einer NGO im Kulturgüterschutz, wie wir es sind, jegliche juristische Beeinspruchungsmöglichkeit versagt, das ist eine weitere große Schwäche im Gesetz. In der Schweiz z.B. haben Kulturerbe-NGOs Parteistellung in Denkmalschutz-Aufhebungsverfahren.

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Aviso PK Heumarkt: Bundesregierung muss rechtliche Schritte zur Erhaltung des Welterbes einleiten, 7.5.2019

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Aviso PK Heumarkt: Kulturminister Blümel und Bundesregierung müssen(!) rechtliche Schritte zur Erhaltung des Welterbes einleiten!

Präsentation der neuen, vertiefenden Rechtsanalyse von Dr. Helmut Hofmann durch Initiative Denkmalschutz, Initiative Stadtbildschutz und Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung

Wien (OTS) - Seit Jahren versuchen wir die Politik davon zu überzeugen, dass die Republik Österreich den UNESCO‐Anforderungen an das Weltkulturerbe auch beim Heumarkt-Hochhausprojekt genügen müsse. Mit der Präsentation dieser neuen Rechtsanalyse wollen wir die Rechtslage umfassend, offen und seriös begründet darlegen. Wir zeigen: Die Politik hat nicht nur die Möglichkeit, sondern sogar die Verpflichtung(!) zu handeln, um das UNESCO‐Welterbe „Historisches Zentrum von Wien" vor Verunstaltung und Verlust des Prädikates zu retten, nur fehlt es bisher an der nötigen Entschlossenheit: man will den Titel, aber scheinbar nicht die Schutzverpflichtung. Der als UNESCO-Vertragspartner zuständige Kulturminister Gernot Blümel muss nun die erforderlichen Maßnahmen treffen (gemäß Bundesverfassungs- Gesetz Art. 16 Abs. 4; z.B. Eingriff in die Bauordnung für Wien).

Pressekonferenz: Heumarkt und Welterbe - Die rechtliche Situation

Präsentation der neuen Zeitschrift 'Denkma[i]l' der Initiative Denkmalschutz: "Wien und sein Welterbe - Die rechtliche und verfassungsrechtliche Situation" (44 Seiten; Sonderheft Nr. 2; Titelbild: https://cloud.gegenstrom.io/s/LjePHgxR455qKzt)

Datum: 08.05.2019, 09:30 - 10:15 Uhr

Ort: Cafe Prückel

Stubenring 24, 1010 Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

Markus Landerer und Claus Süss, Initiative Denkmalschutz

mobil: 0699/1024 4216 und 0676/740 43 27, www.initiative-denkmalschutz.at

Original APA-OTS: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190507_OTS0017

 

Sieveringer Straße 251 - (Teil-)Abbruch Winzerhaus in Schutzzone, 21.02.2019

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Abbruch in Schutzzone – verkommt Döbling zum Potemkinschen Dorf?

Das(!) Sieveringer Parade-Winzerhaus, vielfach für Werbeaufnahmen verwendet, wurde zu einem erheblichen Teil abgerissen!

1190 Wien Der ehemalige Heurige Stelzer, ein ebenerdiges Doppelgiebelhaus in der Sieveringer Straße 251, war ein bauliches Paradebeispiel für die Sieveringer Winzerkultur. Sogar die „Österreich Werbung“ setzte das Haus als Symbol für den Wiener Heurigen und für das dörfliche Leben in den ehemaligen Wiener Vororten fotografisch in Szene, und auch sonst fand das schlichte, in Schönbrunner Gelb gestrichene Hauerhaus als Kulisse für Film- und Fernsehaufnahmen vielfach Verwendung.* Jetzt wurde der linke Trakt des Hauses großteils dem Erdboden gleichgemacht, nachdem bereits 2014 von einem Anrainer vergeblich versucht wurde, das Bundesdenkmalamt von einer Unterschutzstellung zu überzeugen. Das Haus stammt großteils aus dem 18. Jh., weist aber auch Bruchsteinmauerwerk auf, das vermutlich sogar bis ins Spätmittelalter zurückreicht.** Fotos vor dem Teilabriss (Erich J. Schimek für die Initiative Denkmalschutz): https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157648762783930/

Lange war das Haus zum Verkauf ausgeschrieben, nachdem jene alte Dame im April 2014 verstorben war, die ein lebenslanges Wohnrecht im Haus hatte. Jetzt wurde etwa 75 % des südöstlich gelegenen Traktes des Doppelgiebelhauses abgerissen, wobei nur die Außenwand stehen blieb. Im Innenhof befindet sich eine Spitznische ähnlich jener am denkmalgeschützten Haus Sieveringer Straße 231.***

Immer wieder werden in Wien historisch bemerkenswerte Häuser – insbesondere in Döblinger Ortskernen - trotz bestehender Schutzzonen zum Teil massiv verändert und entstellt oder gänzlich durch Neubauten ersetzt (insbesondere in Grinzing und Neustift am Walde; Beispiel eines Komplettabrisses, ersetzt durch einen historisierenden, vergrößerten Neubau z. B. in der Rathstraße 52 in Neustift am Walde im Jahr 2015, Fotos siehe: https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157652787356391/).

Nach Bauordnungsnovelle letzten Sommer: Anreize für Erhalt das Gebot der Stunde

1190 WienDie Bauordnungsnovelle im Juni 2018 war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Doch nun ist es dringend an der Zeit, nicht nur Verbote und Beschränkungen auszusprechen, sondern auch Anreize für Eigentümer zu schaffen, damit diese ihren wertvollen Altbaubestand erhalten und restaurieren, anstatt diesen teilweise zu zerstören oder gar abzureißen, schlicht weil dies finanziell günstiger kommt. Deshalb hat die Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit dem Verein zur Revitalisierung und architektonischen Aufwertung der Wiener Gründerzeithäuser die Petition „Stadtbild-Erhaltung Wien“ im März vorigen Jahres ins Leben gerufen (vgl.: https://www.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=3e6d3de564e04f25b4a03e31dd07d152). Nach Behandlung im Petitionsausschuss am 31. Jänner konnte als ersten kleinen Erfolg zumindest die Evaluierung des Altstadterhaltungsfonds erzielt werden, nachdem wir bei unseren Recherchen mit großem Schrecken feststellen mussten, dass dieser in den letzten 20 Jahren still und leise um etwa unglaubliche 75 % gekürzt wurde (inflationsbereinigt) .

Wie groß wird Neubauteil?

Groß kann auf der Parzelle Sieveringer Straße 251 nicht neu gebaut werden, denn der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan lässt nur eine Bauhöhe von 4,5 m zu (bis zur Traufkante; Bauklasse I 4,5 m beschränkt). Doch wenn man den direkt benachbarten Neubau in der Sieveringer Straße 247 betrachtet und deren kreative Interpretation des Bebauungsplanes (der straßenseitige Trakt hat ebenso eine Bauhöhenbeschränkung von nur 4,5 m im Bebauungsplan), scheint rein theoretisch auch hier einiges an Baukubatur-Gewinn möglich.

1190 Wien

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Buchpräsentation "Österreichs gefährdetes Kulturerbe"

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Buchpräsentation „Österreichs gefährdetes Kulturerbe“

Aus Anlass des 10-jährigen Gründungsjubiläums unseres Vereins sowie des Europäischen Kulturerbejahres 2018 (www.kulturerbejahr2018.at) präsentieren wir das von der Initiative Denkmalschutz herausgegebene und von den Autoren Mag. Wolfgang Burghart und Dr. Gerhard Hertenberger verfasste Buch "Österreichs gefährdetes Kulturerbe", das einen Überblick über den zum Teil erschreckenden Umgang mit historischer Bausubstanz in Österreich im letzten Jahrzehnt bietet, dargestellt an 70 aktuellen Fallbeispielen.

http://www.aktion21.at/_data/iD_oe_Buchpraesentation-Oesterr-gefaehrdetes-Kulturerbe.pdf

Burghart, Wolfgang, Hertenberger, Gerhard: Österreichs gefährdetes Kulturerbe. Vom Umgang mit historischen Bauten - 70 Fallbeispiele ((Hrsg. Initiative Denkmalschutz). Verlag Schreybgasse. Wien 2018. 256 Seiten. ISBN 978-3-7142-0055-3, € 29,90

BUCHBESCHREIBUNG: In den vergangenen zehn Jahren haben zahlreiche Kulturdenkmäler in Österreich tiefgreifende Veränderungen erfahren. Es geht um zunehmende Verluste an historischer Bausubstanz, problematische Veränderungen und akute Gefährdungen unseres baukulturellen Erbes, aber auch um Fälle geretteter Denkmäler. Aus einer fast erdrückenden Fülle von Objekten greifen die Autoren Wolfgang Burghart und Gerhard Hertenberger typische Beispiele für das Versagen zuständiger Institutionen, für politische Einflussnahme und/oder Profitgier von Spekulanten auf. Berichtet wird aber auch über das große Engagement von Privatpersonen oder Unternehmen, die weitgehend ohne finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand Objekte vorbildlich sanieren und damit einen entscheidenden Beitrag zum Bewahren unseres kulturellen Erbes für zukünftige Generationen leisten.

Gerade im Europäischen Kulturerbejahr 2018 soll mit diesem Buch der Wert unseres baulichen Erbes, das entscheidend für die Signifikanz der Orte ist, an denen Kultur im weitesten Sinn stattfindet, herausgearbeitet werden. Das vorliegende Werk bietet einen Überblick über das Geschehen im Denkmalschutz der letzten zehn Jahre und gibt an Hand von 70 Einzeldenkmälern Einblick in die vielfältigen Probleme beim Einsatz für deren Erhalt.

Kann über den Verein Initiative Denkmalschutz oder über den gut sortierten Buchhandel bezogen werden.

ÜBER DIE AUTOREN:

MAG. WOLFGANG BURGHART

geb. 1973, Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Wien. Tätigkeiten im Verlagswesen, Buch- und Antiquitätenhandel. Langjährige Beschäftigung mit den Themen Architekturgeschichte, Denkmalschutz und Industriekultur. Neben Österreich stellt Ostdeutschland (Sachsen) einen Schwerpunkt seiner Aktivitäten dar. Korrespondent der Zeitschrift "Industriekultur" und seit 2008 Chefredakteur der Zeitschrift "Denkma[i]l" der Initiative Denkmalschutz.

DR. GERHARD HERTENBERGER

geb. 1967, Studium der Biologie an der Universität Wien, anschließend Forschungstätigkeit, Wissenschaftsautor für Biowissenschaften, sowie Buchautor. Seit den 1990er-Jahren intensive Beschäftigung mit baukulturellem Erbe, Fotodokumentation historischer Gebäude und umfangreiches Archiv. In den vergangenen Jahren als Experte für Denkmalschutzfragen und freier Autor zahlreicher investigativer Artikel u. a. in der Zeitschrift "Denkma[i]l" der Initiative Denkmalschutz, deren Chef vom Dienst er seit 2013 ist.

DER BUCHINHALT

GELEITWORTE (u. a.):

- Univ.-Prof. Dr. phil. lic. phil. Nott Caviezel, Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, Forschungsbereich Denkmalpflege und Bauen im Bestand, Technische Universität Wien

- Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lipp, Ehrenpräsident ICOMOS Österreich (Internationaler Rat für Denkmalpflege; Präsident 2002-2018)

- Univ.-Doz. Prof. Dr. Bernd Lötsch, von 1994-2009 Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien

EINLEITUNG: Denkmalschutz in Österreich 2008-2018, 10 Jahre Initiative Denkmalschutz, Wolfgang Burghart, Chefredakteur "Denkma[i]l" Initiative Denkmalschutz

DIE 70 FALLBEISPIELE

GEFÄHRDET: Schloss Greifenberg in Radmer (Stmk.), der Perlmooserhof in Mannersdorf (Bgld.), Gut Guggenthal bei Salzburg (Sbg.), Schloss Ladendorf im Weinviertel (NÖ), Schloss Batthyány in Trautmannsdorf/Leitha (NÖ), die alte Poststation in Perschling (NÖ), der Klagenfurter Schrotturm (Ktn.), die Badlwandgalerie bei Peggau (Stmk.), die Papierfabrik Klein-Neusiedl (NÖ), das Südbahnhotel am Semmering (NÖ), die Villa Seewald in Pressbaum (NÖ), das Hotel Alpenhof am Achensee (Tirol), die Hammerbrot‐Fabrik in Schwechat (NÖ), das historische Zentrum Bad Gasteins (Sbg.), Stollenanlage „Quarz“ bei Melk (NÖ)

VERLOREN: der Mang‐Hof in St. Peter am Kammersberg (Stmk.), das Haidhaus in Innerbraz (Vbg.), das Meiergut in Schlüßlberg (OÖ), das Wolf‐Dietrich‐Berghaus am Dürrnberg (Sbg)., Gasthof „Goldener Hirsch“ in Kaumberg (NÖ), die Gartlmühle in Gresten (NÖ), die Brauerei Noppinger an der Salzach (Sbg.), die alte Brauerei Schwechat (NÖ), der Kastellhof in Graz (Stmk.), das Hotel Burger in Wienerbruck (NÖ), der Staberhof in Waiern (Ktn.), der ehemalige Pfarrhof von Trumau (NÖ), die ehemalige Kattundruckerei Farovino in Graz (Stmk.), Bauernhaus vlg. Oderich in Neudorf bei Parndorf (Bgld.), die Waisenhauskaserne Klagenfurt (Ktn.), die Arbeitersiedlung Marienthal (NÖ), Totalabbruch Schweizertalstraße 16 (Wien), die Lambacher Flachsspinnerei Stadl‐Paura (OÖ, das Café Wenninger in Wiener Neustadt (NÖ), der Seebahnhof in Gmunden (OÖ), die Eichenhalle in Kirchberg in Tirol, die Linzer Eisenbahnbrücke (OÖ), der Kampf um das Haus Bauernmarkt 21 (Wien), Historische Bedürfnisanstalten in Wien, die Villa Jaray in Wien-Grinzing, die Murbrücke in Judenburg (Stmk.), das Josef‐Afritsch‐Heim in Wien‐Hietzing

GERETTET: der Untere Edelhof in Forchtenstein (Bgld.), der Schwarzer Hof in Eisenerz (Stmk.), Bergbau Platzertal (Tirol), die Ögghöfe im Kaunertal (Tirol), Schloss und Park Pöckstein (Ktn.), die Zinkhütte in Döllach (Ktn.), die Ankerbrotfabrik (Wien), Schloss Rotenturm an der Pinka (Bgld.), Bahnhof der Kaltenleutgebner Bahn in Perchtoldsdorf (NÖ), das Kaiserin-Elisabeth-Krankenhaus in Hohenems (Vbg.), die Baumwollspinnerei Teesdorf (NÖ), das Strandbad Klosterneuburg (NÖ), der Toboggan (Wien), die Villa Werner und das Klimt-Atelier (Wien), Haus Dellacher in Oberwart (Bgld.),

VERÄNDERT: der Schlüsselhof in Steyr (OÖ), Der Garten von Schloss Aschach (OÖ), Die Demontage des Hofkammerarchivs (Wien), Der Schubert-Turm in Wien-Erdberg, Die Sofiensäle in Wien-Landstraße, Rotunde/Riesenrundgemälde Innsbruck (Tirol), der Salzburger Hauptbahnhof (Sbg.), das Otto-Wagner-Spital Am Steinhof (Wien), die Rosenhügel-Studios (Wien), Struberkaserne und Panzerhalle (Salzburg), der Westbahnhof (Wien), Gebäudeaufstockungen in Wien, der Augarten und die Konzerthalle MuTh (Wien)

 

Emmersdorfer Stadel muss erhalten werden, 23. 10. 2018

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Initiative Denkmalschutz: Emmersdorfer Stadel muss erhalten werden!
Der Klagenfurter Stadtsenat möchte heute den Abriss beschließen

Emmersdorf Seit vielen Jahren verlottert der im Eigentum der Stadt Klagenfurt befindliche Stadel des Schlosses Emmersdorf in Klagenfurt-Wölfnitz. Noch vor wenigen Jahren befürwortete Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, damals noch als Vizebürgermeisterin, die Erhaltung des Stadels, doch seit kurzem scheint alles anders zu sein und jetzt soll es sehr schnell gehen. „Speed kills“. Cui bono?

Stadt Klagenfurt hat baukulturelle Verantwortung zu tragen!

Nicht alles, was nicht denkmalgeschützt ist, ist nicht erhaltenswert. Auch wenn das Bundesdenkmalamt keine Unterschutzstellung erwägt, tragen Land Kärnten und insbesondere die Stadt Klagenfurt Verantwortung für ihr baukulturelles Erbe (nicht umsonst gibt es das Kärntner Ortsbildpflegegesetz oder eigene Schutzzonen-Verordnungen wie z.B. in Wien, dort auch für Einzelobjekte). Der Emmersdorfer Stadel aus der Mitte des 19. Jh. (vielleicht auch älter) ist ein inzwischen selten gewordener Typus eines Stadels mit Ziegelgittern, der ein argrarisches Kulturdenkmal von lokaler Bedeutung darstellt.

Ist die Stadt Klagenfurt ihrer eigenen Erhaltungspflicht nicht nachgekommen?

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Synagoge Gänserndorf: Trotz Denkmalschutz vor Abriss? 16. Aug. 2018

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Synagoge in Gänserndorf trotz Denkmalschutz kurz vor Abriss? Bürgermeister forciert weiter Abbruch schlicht für einen "Parkplatz"!

Gänserndorf Initiative Denkmalschutz: Ausgerechnet der Obmann des Kulturausschusses im Landtag möchte seltene bauliche Reste jüdischer Synagogenbaukultur Niederösterreichs zerstören!

Wien (OTS) - Mit der Behauptung "Einsturzgefahr" könnte der Bürgermeister und Landtagsabgeordnete René Lobner (ÖVP) sein lang gehegtes Ziel doch noch erreichen und die ehemalige Synagoge samt Rabbinerhaus abreißen lassen (NÖN, 9.8.). Zuvor hatte das Denkmalamt seine Abrisspläne durchkreuzt und mittels Eilverfahren beide Gebäude vorläufig unter Denkmalschutz gestellt. Das Bundesdenkmalamt attestiert den Gebäuden trotz ihrer starken Veränderungen einen "bedeutsamen dokumentarischen geschichtlichen Charakter", vor allem als äußerst rarer Typus aus Kombination Synagoge und Rabbinerhaus.

Versucht Bürgermeister letztes Schlupfloch im Gesetz zu nützen?

Nur mit dem Nachweis "Gefahr im Verzug" darf der Bürgermeister die im Eigentum der Gemeinde befindlichen Gebäude ohne Zustimmung des Bundesdenkmalamtes abbrechen. Dies setzt voraus, dass "Gefahr für höherwertige Rechtsgüter besteht, vor allem bei Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen", was mit "Einsturzgefahr" bei leerstehenden und vor Zutritt gesperrten Gebäuden allein kaum zutreffen wird.

IKG - Israelitische Kultusgemeinde hat Abriss nie zugestimmt!

Noch immer behauptet der Bürgermeister, die IKG habe dem Abriss vor Jahren zugestimmt. Dies ist nicht richtig, wie es aus einem Schreiben aus der IKG an die Initiative Denkmalschutz hervorgeht.

Erhaltung der Synagoge Gänserndorf Kulturaufgabe des Landes NÖ

Die Synagoge in der Bahnstraße 60 wurde 1889 vom Architekten Jakob Modern erbaut und 1908 um das Rabbinerhaus erweitert. Unabhängig davon, ob die Bauten den strengen Denkmalschutzkriterien entsprechen werden, hat das Land Niederösterreich, und insbesondere der Bürgermeister von Gänserndorf, eine Kulturverantwortung wahrzunehmen. Besonders tragisch, wenn ausgerechnet der NÖ-Kulturausschuss-Obmann hier ein besonders verheerendes Beispiel für das Land abgeben würde.

Rückfragen & Kontakt:
Markus Landerer und Claus Süss, Initiative Denkmalschutz, mobil: 0699/1024 4216 und 0676/740 43 27, www.initiative-denkmalschutz.at

Foto: Synagoge Gänserndorf, Initiative Denkmalschutz

Original APA-OTS-Presseaussendung:
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180816_OTS0010
 

Für die Erhaltung Frühgründerzeithaus Radetzkystraße 24-26, 20.06.2018

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Initiative Denkmalschutz: Für die Erhaltung des Frühgründerzeithauses Radetzkystraße 24-26 in Wien-Landstraße. Demo: Fr., 22.6., 18:30 Uhr

Überstürzte Demolierungsversuche wegen bevorstehender Novelle der Bauordnung für einen besseren Schutz für Wiener Altbauten?

1030 Wien

Wien (OTS) - Mit 1. Juli soll die Gesetzesnovelle zur neuen Bauordnung in Kraft treten, die erstmals einen Schutz auch für erhaltenswerte Altbauten außerhalb von Schutzzonen vorsieht (erbaut vor 1945). Im Weißgerberviertel im 3. Bezirk scheint sich nun die Lage bei einem solchen Bauwerk dramatisch zuzuspitzen. Das 1847-49 erbaute Frühgründerzeithaus mit seiner repräsentativen turmartigen Ecklösung zum Donaukanal zeichnet sich durch seine bemerkenswert frühe neogotische Formensprache aus (Stadtbaumeister Josef Kastan).

Jetzt hat der Eigentümer, obwohl sein Haus noch von zahlreichen Mietern (zum Teil mit unbefristeten Verträgen) bewohnt wird, bereits den Wohnungsinhabern des Nachbarhauses einen bevorstehenden Abriss angekündigt und stellt derzeit ein Baugerüst auf. Nun wird befürchtet, dass der Eigentümer schwer rückgängig zu machende Tatsachen schafft und vielleicht die Fassade am Eckturm demolieren will. Bewohner des Hauses haben jetzt eine Petition zur Rettung des Hauses eingereicht: www.wien.gv.at/petition/online

Demonstration Rettet das Frühgründerzeithaus Radetzkystraße

Datum: Freitag, 22.06.2018, 18:30 - 19:00 Uhr

Ort: Radetzkystraße 26, Ecke Dampfschiffstraße 18, 1030 Wien, Österreich

Url: https://www.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=9cf3cb466f50481fbace26c9e3336037

Rückfragen & Kontakt:
Markus Landerer und Claus Süss
Initiative Denkmalschutz
mobil: 0699/1024 4216 und 0676/740 43 27
www.initiative-denkmalschutz.at

Foto: Erich J. Schimek für die Initiative Denkmalschutz

Original APA-OTS-Presseaussendung siehe: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180620_OTS0129


 

Gries am Brenner: Eigentümer will spätgotisches Haus retten, Bürgermeister fordert Abriss!

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Kuriosum zum Europäischen Kulturerbejahr 2018: Eigentümer will spätgotisches Haus retten, doch Tiroler Bürgermeister fordert Abriss!

Initiative Denkmalschutz fordert Land Tirol und den Bund auf zu vermitteln, um dem Eigentümer bei seinem vorbildlichen Einsatz für unser österreichisches Kulturerbe zu unterstützen

Gries am Brenner

Wien (OTS) - In der Gemeinde Gries am Brenner wurde nach einem Steinschlag 2011 ein großräumiges Sperrgebiet mit Betretungsverbot erlassen, darunter auch für das alte spätgotische Widum (Pfarrhaus). Ein Jahr später hat die Baubehörde sogar „Einsturzgefahr“ attestiert und wegen "Gefahr in Verzug“ einen Abbruchbescheid für das Widum erlassen, doch schien die Gemeinde jahrelang keine Eile mit der Umsetzung zu haben. Auch vom Betretungsverbot wurden vielfache Ausnahmen erlassen, nicht jedoch für den seit 2016 neuen Eigentümer des Widums im Ortsteil Lueg (Nr. 216), der es restaurieren will.

Mittlerweile hat das Bundesdenkmalamt das geschichtsträchtige, im Kern aus der Mitte des 15. Jh. stammende Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, doch Bürgermeister Karl Mühlsteiger (Offene Gemeindeliste) pocht weiterhin auf Abriss und hat beim Bundesverwaltungsgericht den Bescheid beeinsprucht, eine Entscheidung ist in Bälde zu erwarten.

Mehr Eigentümerwertschätzung statt Kulturvernichtungsförderung!

Österreich ist eines der letzten Europaratsmitglieder, das die „Konvention von Granada“ (1985) noch immer nicht ratifiziert hat, sodass Eigentümer ihre Denkmäler weitgehend konsequenzlos verfallen lassen dürfen. Umso schlimmer, wenn die Politik stattdessen engagierten Denkmaleigentümern Prügel vor die Füße wirft. Nach dem Abriss des kulturhistorisch bedeutenden, im Kern aus dem Mittelalter stammenden Gasthauses in Lueg (Nr. 210) vor wenigen Jahren, bleibt umso mehr zu hoffen, dass zumindest dieses Baujuwel gerettet wird. Bei gutem Willen aller Akteure sollte eine Lösung gefunden werden.

Foto: Initiative Denkmalschutz

Original APA-OTS-Pressemeldung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180606_OTS0012

Rückfragen & Kontakt:
Markus Landerer und Claus Süss
Initiative Denkmalschutz
mobil: 0699/1024 4216 und 0676/740 43 27
www.initiative-denkmalschutz.at


 

Hitler Geburtshaus: Initiative Denkmalschutz forder Erhaltung statt tiefgreifende Veränderung, 10. April 2018

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Hitlers Geburtshaus in Braunau: Initiative Denkmalschutz fordert Erhaltung des Altstadthauses statt tiefgreifende Veränderung

OÖ Keine denkmalbehördliche Bewilligung für baulichen Eingriff mehr nötig. Denkmalamt mittels Enteignungsgesetz ausgeschaltet

Wien (OTS) - „Wir müssen dem Haus die Optik nehmen“, wird der zuständige Sektionschef im Innenministerium, Hermann Feiner im Kurier zitiert (6.4.). Wie künftig auf die Bedeutung des Ortes hingewiesen werden soll, soll mittels Architektenwettbewerb geklärt werden.

Denkmalamt entmachtet: sogar Komplettabriss theoretisch möglich

Kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wurde mit dem im Nationalrat beschlossenen Enteignungsgesetz (Dez. 2016) auch dem Bundesdenkmalamt jegliche Möglichkeit genommen, Eingriffe in die Bausubstanz zu untersagen, wenn diese "der dauerhaften Unterbindung der Pflege, Förderung oder Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts oder eines bejahenden Gedenkens an den Nationalsozialismus" dienen. Sogar ein Komplettabriss wäre hier "mitumfasst" ("vollständige Beseitigung des Geburtshauses von Adolf Hitler", Zitat aus den Erläuterungen zur Regierungsvorlage). Doch auch ein starker "optischer Eingriff" würde das gut erhaltene Altstadtensemble in der Salzburger Vorstadt schwer beschädigen.

Initiative Denkmalschutz fordert von Bundesminister für Inneres, Herbert Kickl (FPÖ) die umfassende Erhaltung

Zwischen Denkmalschutz und einem Gedenkort, der sich auf NS-Täter und die NS-Schreckensherrschaft bezieht, muss kein Widerspruch existieren. Die Initiative Denkmalschutz schließt sich daher dem Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) Austria an, der das aus dem 17. Jh. stammende Haus als "authentischen Erinnerungsort der Aufklärung und Entmystifizierung nationalsozialistischer Ideologie bewahrt und einer entsprechenden Nutzung zugeführt" sehen will. Das Konzept von Andreas Maislinger für ein "Haus der Verantwortung" scheint in diesem Sinne beispielsweise besonders geeignet.

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UNESCO-Welterbe Wien: Ohne Reduktion Heumarkt-Hochhaus zielsicher zur Aberkennung. Hier die Fakten, 26.03.2018

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UNESCO-Welterbe Wien: Ohne Reduktion des Heumarkt-Hochhausprojekts zielsicher zur Aberkennung. Initiative Denkmalschutz zeigt die Fakten

OÖ Die ÖVP-FPÖ Bundesregierung muss den Flächenwidmungsplan beeinspruchen und den Turm reduzieren. Aktuelle Aussagen des Kulturministers Blümel lassen jedoch anderes befürchten.

Wien (OTS) - Bundesminister Gernot Blümel äußerte sich im Standard Interview (online 24.3.), dass er auf die Wiederaufnahme der Gespräche mit der UNESCO setzt, um die Aberkennung des Welterbetitels abzuwenden. In den seit Juni 2017 gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, der das 66 m Hochhausprojekt erst ermöglicht, möchte er jedoch nicht eingreifen. Somit scheint die Bundesregierung lediglich bestrebt zu sein, das aktuelle Heumarkt-Projekt der UNESCO "schmackhaft" zu machen, doch dies ist mehr als unrealistisch.

Seit 2012/13 haben das UNESCO-Welterbekomitee und die beratende Fachorganisation ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege) sich beim Heumarkt-Projekt 'Hotel InterContinental - Wiener Eislaufverein' ganz klar deklariert: keine Höherwidmung als Bestand (ca. 39 m). ALLE FAKTEN U. UNESCO-BESCHLÜSSE: www.idms.at/unesco/unesco-heumarkt.pdf

Bundesregierung muss jetzt rechtliche Schritte ergreifen

Da Wien weiter uneinsichtig bleibt und nicht alle Maßnahmen zur Durchsetzung des Welterbeübereinkommens (BGBl.Nr.60/1993) setzt, muss nun der zuständige Bundesminister für Kultur, Gernot Blümel (gemäß Bundesverfassungsgesetz Art. 16 Abs. 4), die Zuständigkeit an sich ziehen und selbst die erforderlichen Maßnahmen treffen.

Stadt Wien hat von Anfang an UNESCO-Titel Aberkennung provoziert

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"Kulturstadt" Salzburg plant radikale Schrumpfkur für historischen Althausbestand. iD schockiert, 21.02.2018

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"Kulturstadt" Salzburg plant radikale Schrumpfkur für historischen Althausbestand - Verein Initiative Denkmalschutz schockiert

OÖ Über 1/4 der Gebäude außerhalb der Altstadt sollen aus dem Erhaltungsgebot fallen. Morgen tagt der Planungsausschuss. Initiative Denkmalschutz fordert Einbindung der Öffentlichkeit!

Wien (OTS) - Unter dem Vorwand der besseren Überprüfbarkeit der Erhaltungsgebote hat die Stadt Salzburg eine Studie bei "Terra Cognita" in Auftrag gegeben, in der jetzt 305 der 1.159 überprüften historischen Gebäude aus dem Erhaltungsgebot fallen sollen (§ 59 Salzburger Raumordnungsgesetz 2009). Besonders kritisiert werden müssen die dazu völlig ungeeigneten Kriterien zur Beurteilung der Erhaltenswürdigkeit, die dem kulturhistorischen Wert der Gebäude keinesfalls gerecht werden. Warum soll z.B. eine "nicht wahrnehmbare Bauflucht" in Bezug zum Bebauungsplan(!) ein negatives Kriterium darstellen? Sollte dies nicht viel mehr zum Anlass genommen werden, die Baufluchtlinien wieder dem historischen Bestand anzupassen, um diesen besser zu schützen? Auch die kolportierte Chimäre der Vorteile (effektiverer Schutz für die verbleibenden Gebäude) löst sich bei näherer Betrachtung des Grundsatz-Amtsberichts (29.12.2017) in Rauch auf, denn in diesem zeigt die Magistratsabteilung 5 (Raumplanung und Baubehörde) schonungslos auf, dass auch die "Reduzierung der Gesamtzahl an Erhaltungsgeboten nicht dazu führen wird, dass die Zahl der Abbruchansuchen sinkt" (S.13), sondern dies schlicht zu einer schnöden "Verwaltungsvereinfachung" führen wird (S.15). Daher fordert die Initiative Denkmalschutz die Einbindung der Öffentlichkeit und eine Diskussion über die völlig unzureichenden Bewertungsmaßstäbe.

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Kaumberg: Wieder historischer Gasthof vor Abriss ohne Bewilligung durch Denkmalamt? 29.12.2017

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Initiative Denkmalschutz: Wieder historischer Gasthof im Bezirk Lilienfeld vor Abriss? Wieder ohne Bewilligung durch Denkmalamt?

Bürgermeister von Kaumberg möchte Gasthaus "Goldener Hirsch" wegen "Gefahr im Verzug" abreißen!

Klosterneuburg Bereits 2011 wurde im politischen Bezirk Lilienfeld ein denkmalgeschützter historischer Gasthof wegen "Gefahr im Verzug" abgerissen ("Zum Schwarzen Adler", Gemeinde Türnitz), nun möchte auch der Kaumberger Bürgermeister Michael Wurmetzberger gleiches vollbringen und hat bereits einen Abrissbescheid ausgestellt.

Initiative Denkmalschutz attestiert Befangenheit in Gemeinde – Belohnung durch Vernachlässigung?

2005 hat die Gemeinde Kaumberg das ehemalige Gasthaus "Goldener Hirsch", zuletzt auch als "Gasthof Rohrer" bekannt, erworben. Seit 2006 steht der Gasthof unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat gemäß Niederösterreichischer Bauordnung (§ 34 Abs. 1) eine Erhaltungsverpflichtung (Vermeidung von Baugebrechen) sowie die Verpflichtung ggf. Baugebrechen zu beheben. Nun will der seit März amtierende Bürgermeister nach 12 jähriger Vernachlässigung und Ausbreitung von Schimmelpilz und Hausschwamm im Namen der Gemeinde "Tabula rasa" machen und den Abriss durchsetzen. Das Pikante daran: Der Bürgermeister hatte als Baubehörde I. Instanz 12 Jahre Zeit die Erhaltungsverpflichtung von seiner eigenen "Marktgemeinde Kaumberg" als Eigentümerin einzufordern. Jetzt möchte der neue Bürgermeister – trotz Denkmalschutz – den Abbruch durchsetzen. Hätte also der Bürgermeister nicht schon Jahre zuvor die Behebung der Baugebrechen des im Gemeindebesitz befindlichen Gasthauses einfordern müssen, bevor sich die Bausubstanz derart verschlechtert, dass sogar mittels "Gefahr im Verzug" argumentiert wird? Soll jetzt diese Vernachlässigung durch Zerstörung eines Denkmals "belohnt" werden? Die Initiative Denkmalschutz fordert daher die Gemeinde Kaumberg auf ihre eigene Verantwortung wahrzunehmen und das geschichtsträchtige Gebäude zu erhalten.

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"Belvedere Stöckl": Schwerer Eingriff in historischen Garten Palais Schwarzenberg, 13.12.2017

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Brauereiprojekt "Belvedere Stöckl": Schwerer Eingriff in historischen Garten Palais Schwarzenberg - bedeutendes Kulturdenkmal gefährdet!

OÖ Initiative Denkmalschutz (IDMS) und die Österreichische Gesellschaft für historische Gärten (ÖGHG) protestieren.

Wien (OTS) - Der Garten des Gartenpalais Schwarzenberg zählt zu den bedeutendsten historischen Gartenanlagen in Österreich. Die beiden Vereine ÖGHG und Initiative Denkmalschutz haben keinesfalls Bedenken wegen der neuerlichen Nutzung des Stöckls und eines kleinen Teiles des Gartens bei der Prinz Eugen-Straße 25 zu Gastronomiezwecken.

Sofortiger Stopp des überdimensionierten Bauprojekts gefordert

Doch ein Lokal mit derzeit geplanten 880 Plätzen im Inneren eines neu zu errichtenden Baues und auf einer neu zu bauenden weit in die Gartenanlage ragenden Plattform oberhalb der „Oberen Kaskade“, auch außerhalb jeder bebaubaren Zone(!), muss auf Widerstand stoßen, zumal das Projekt im Parkschutzgebiet, in einer Schutzzone sowie in der Kernzone des UNESCO-Welterbes "Historisches Zentrum von Wien" liegt.

Garten denkmalschutzwürdig aber nicht denkmalgeschützt!

Besonders absurd erscheint die Tatsache, dass der Garten des Palais Schwarzenberg p

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Karolinenhof in Jedlesee: Herber Verlust für das Stadtbild, 24.08.2017

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Initiative Denkmalschutz: Herber Verlust für das Wiener Stadtbild
Der Karolinenhof in Floridsdorf soll abgerissen werden

Aus dem Abbruch des Hopf-Hauses in Kagran 2014 nichts gelernt? Die vielfachen Versäumnisse der Stadt Wien fordern ihr nächstes Opfer

1210 Wien

Die Wiener Bezirkszeitung berichtet in ihrer aktuellen Floridsdorf-Ausgabe (23.8.) über den bevorstehenden Abriss des 1913 erbauten Karolinenhofes in der Jedleseer Straße 75. Das markante Gründerzeitgebäude mit späthistoristischer Fassadengliederung sowie secessionistischen Stilanklängen (Ecke Bellgasse 39; Architekt: Franz Aubrecht) bildet gemeinsam mit dem gegenüber liegenden Karl-Seitz-Hof (bedeutender Gemeindebau der Zwischenkriegszeit) ein wertvolles Ensemble in Jedlesee. Laut Bezirkszeitung wurde der Karolinenhof jetzt verkauft und soll einem Neubau mit 44 Eigentumswohnungen weichen.

Initiative Denkmalschutz: x-tes Schutzzonenversäumnis der Stadt Wien

Zum x-ten Male und seit vielen Jahren muss unser Verein auf die vielerorts verschleppten Schutzzonenwidmungen verweisen, denn spätestens seit 1996 muss der Stadt Wien die Notwendigkeit großzügiger Schutzzonenerweiterungen bewusst sein. Damals wurde ein eigenes Schutzzonenmodell (MA 19) ausgearbeitet und der Bereich beim Karl-Seitz-Hof als "mit hoher Wahrscheinlichkeit" schutzzonenwürdig ausgewiesen. Die aktuell gültigen Flächenwidmungs- und Bebaungspläne sind zwar nach 1996 erstellt worden und besitzen trotzdem keine Schutzzonenwidmung, nämlich 1998 Plandokument 7071 für Karolinenhof und 2003 Plandokument 7582 für Karl-Seitz-Hof.

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Taborstraße 18: Das erste Grand Hotel Wiens darf nicht filetiert werden, 21.7.2017

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Initiative Denkmalschutz: „Das erste Grand Hotel Wiens darf vom Bundesdenkmalamt (BDA) nicht filetiert werden!“ (2., Taborstraße 18)

Für den von Ludwig Förster und Theophil Hansen 1848 erbauten herausragenden Markstein späterer Ringstraßenhotels ist eine Teilunterschutzstellung in potemkinscher Manier zu befürchten.

1020 Wien

Wien (OTS) - Zwischen Wiens allererstem Bahnhof und der Innenstadt entstand das wohl früheste Grand Hotel der Monarchie, eines oder das fortschrittlichste Hotel Europas, Orientierungsbau für spätere Ringstraßenhotels! Dachgarten mit Springbrunnen und Blick über Wien, Hebevorrichtung für Gäste - noch vor Erfindung des Aufzugs, Heiß- und Kaltluft mittles Dampfmaschine sowie Wasserklosetts boten Luxus pur.

Gesamterhalt statt denkmalpflegerische Bankrotterklärung

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder will sich um dieses Gebäude in der Leopoldstadt erweitern, was einer Zerstörung der einzigartigen Innenstruktur mit ihrem ungewöhnlichen Grundriss gleichkäme. In Bälde ist der Schutzbescheid des BDA zu erwarten, jedoch ist zu befürchten, dass wesentliche Teile des Baujuwels vom Schutz ausgenommen werden. Es wäre eine denkmalpflegerische Bankrotterklärung, wenn hier dem Druck von Politik und Eigentümer nachgegeben wird. Der Gesamterhalt wird auch von Denkmalexperten und Architekturhistorikern unterstützt.

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Abriss Gründerzeithaus Webergasse 13: Wann reagiert Politik endlich? 18.7.2017

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Initiative Denkmalschutz: Abriss Gründerzeithaus Webergasse im 20. Bezirk. Wann reagiert Stadt- und Bezirkspoltik endlich?

Laufend werden erhaltenswerte Altbauten in Wien abgerissen und die Entwicklung scheint sich zu beschleunigen

1200 Wien

Dieser Tage wird das Eckhaus Webergasse 13 / Denisgasse 1 in der Brigittenau abgerissen (Foto). Besonders tragisch: Das Gründerzeithaus wurde gemeinsam mit den Häusern Webergasse 9-11 1873 als Einheit erbaut (Fotomontage), das mittlere Gebäude (Nr. 11) wurde revitalisiert, doch jetzt fällt das am besten und am authentischsten erhaltene. Eine Bürgerinitiative hatte sich davor noch gebildet und unlängst gemeinsam vor Ort am 7. Juli Abschied genommen (https://www.facebook.com/AbrissverhindernWebergasse13 ).

Sogar Wallensteinstraße könnte größtenteils abgerissen werden - Neuwidmungen von Schutzzonen dringend erforderlich

Die letzte Neuwidmung rund um die Webergasse 13 und der Wallensteinstraße stammt aus dem Jahr 2004 (Plandokument 7263 und 7590), 1200 Wien Die letzte Neuwidmung rund um die Webergasse 13 und der Wallensteinstraße stammt aus dem Jahr 2004 (Plandokument 7263 und 7590), doch seit 1996 ist bekannt, dass das Gebiet rund um die Wallensteinstraße und deren Ausläufer mit "hoher Wahrscheinlichkeit" schutzwürdig ist (siehe MA 19 Plan: http://www.idms.at/images/IDMS/x_diverse/MA19-Schutzzone_Ausgangslage_1996.jpg ).

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Heute ist Donnerstag, 12. Dezember 2019

Nächste iD-Veranstaltung:

Mitgliedertreffen
9. Dezember 2019


Österreichs gefährdetes Kulturerbe


Gerade im Europäischen Kulturerbejahr ist ein kritischer Blick auf den Stand des Denkmalschutz in Österreich vonnöten. Die Initiative Denkmalschutz, seit zehn Jahren kritisch-konstruktive Stimme für den Erhalt unserer Denkmäler, feiert mit diesem Buch gleichzeitig zehnjähriges Bestandsjubiläum. Mit Vorworten von Bernd Lötsch, Wilfried Lipp und Nott Cavaziel! Erhältlich im Verein oder im guten Buchhandel um EUR 29,90.




 
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Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie die Rettung bedrohter Denkmäler in Österreich. Die Initiative Denkmalschutz ist europaweit vernetzt und pflegt Kontakte zu anderen Denkmalschutz-Organisationen und zur UNESCO.

Denkmalschutz ist Kulturschutz.
 

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